PROFILER
Heinz Raszkowski

Mit wem hätten Sie als Kind gern getauscht?
Tauschen? Ich war sauzufrieden.

Was wollten Sie mal werden, als Sie noch jung waren?
Schriftsteller.

Was war dann wirklich Ihr erster bezahlter Job?
Typische Ferienjobs: Kohlenwäscher, Gepäckarbeiter auf dem Düsseldorfer Hauptbahnhof. Während des Studiums dann selbstständig Marktforschung und Direktmarketing.

Und was ist jetzt so aus Ihnen geworden?
Ein leidenschaftlicher Werber.

Was spornt Sie an?
Lust auf Neues.

Was ärgert Sie ungemein?
Denkblockaden, Denkblockierer, Bürokratie, Hinterlist.

Und was lässt Sie absolut kalt?
Diäten.

Wozu können Sie nicht nein sagen?
Colorado von Haribo.

Was tun Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?
Essen gehen, Shoppen, Musik, Garten, in letzter Zeit auch etwas Sport (wegen Essen gehen).

Was schätzen Ihre Freunde an Ihnen?
Geradlinigkeit, Verlässlichkeit, Selbstironie.

Und was fürchten Ihre Feinde?
Ich hoffe, keine Feinde zu haben, sondern nur Gegner in der Sache. Ich diskutiere gerne, auch kontrovers, auch hart, wenn es sein muss. Aber immer mit Respekt vor anderen, und ich habe den Eindruck, dass auch Menschen, mit denen ich von der Grundanlage her wenig oder keine Gemeinsamkeiten habe, dies respektieren und mich nicht als Feind sehen.

Was war Ihr größter persönlicher Erfolg?
Eine erfolgreiche Werbeagentur zu gründen.

Und Ihre größte Niederlage?
Die Folgen des GMG falsch eingeschätzt zu haben.

Nennen Sie uns drei Dinge, auf die Sie persönlich gern verzichten können:
Regulierungsfetischismus, Bürokratie, die deutsche Steuergesetzgebung.

Und worauf könnten Sie nie verzichten?
Familie, Musik, Diskussionen.

Nennen Sie uns drei Dinge, auf die Sie im Job gern verzichten können:
Zu lange Entscheidungswege, exzessive Marktforschungsgläubigkeit, schlechte Briefings.

Wofür schalten Sie den Fernseher ein?
Nachrichten, politische Sendungen, Fußball, gelegentlich Serien wie „Lost“.

Womit füttern Sie Ihren iPod/CD-Player?
Zurzeit höre ich die Rolling Stones von den Wurzeln bis heute. Das dauert, denn ich muss eine Platte aus den Sechzigern  häufiger spielen, um das Hören anzupassen und sie richtig zu verstehen. Außerdem: Peter Fox, Amy Winehouse, Prinz Pi, Red Hot Chili Peppers etc.

Welches Buch lesen Sie aktuell?
„Die Rolling Stones“ ;-)

Und welches Computerspiel spielen Sie?
Keines. Der Computer ist für mich nur ein sehr geschätztes Arbeits- und Informationsinstrument.

Ergänzen Sie den Satz: Kommunikation ist ...
... meine zweite Liebe.“